Häufig gestellte Fragen


Wie diagnostiziert man Autismus?

Für die Diagnose benötigt der Arzt zunächst Angaben zur Vorgeschichte. Es folgen standardisierte Fragebögen sowie eine psychologische Untersuchung. Zum Ausschluss anderer Erkrankungen sollten weiterführende laborchemische Untersuchungen, ein EEG und ein MRT erfolgen. Während die Diagnose des frühkindlichen Autismus schon bei Kleinkindern mit relativ großer Sicherheit erfolgt, sind beim Asperger-Syndrom auch verwandte Störungen wie ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom), eine schizoide Persönlichkeitsstörung (extreme Introvertiertheit), eine Zwangsstörung, ein Tourette- Syndrom und psychodynamisch, also durch seelische Konflikte bedingte Verhaltensstörungen abzugrenzen. Oft führt auch ein Mangel an emotionaler Zuwendung in der Erziehung zu autismusähnlichen Verhaltensweisen, die sich aber eher als reaktive Bindungsstörung manifestieren können und nicht mit Autismus verwechselt werden dürfen.

Wieviel Hilfe benötigen Asperger-Autisten?

Je früher die Diagnose gestellt wird, desto früher kann auch die Therapie beginnen. Kinder, die in ihrem sozialen Umfeld gut integriert sind, benötigen weniger Hilfe als diejenigen, die stärkere autistische Symptome zeigen, unter Angst- und Zwangsstörungen leiden oder in der Schule gemobbt werden. Daher ist immer individuell zusammen mit den Therapeuten und Lehrern zu entscheiden, wieviel Therapie erforderlich ist oder ob z. B. beim Jugendamt ein Integrationshelfer für den Besuch der Regelschule beantragt werden muss. Auch Erwachsene profitieren von der Autismustherapie und können über das Sozialamt ein persönliches Budget oder einen Einzelfallhelfer beantragen.

Wie erreiche ich die Beratungsstelle?

Beratungs- und Koordinierungsstelle Autismus
Gemeinsames Haus
Henrik-Ibsen-Straße 20
18106 Rostock / Stadtteil Evershagen

Ansprechpartnerin: Katja Dabergott

E-Mail: k(dot)dabergott(at)autismus-mv(dot)de

Telefon: 0381 66096430

Fax: 0381 66096439

Erreichbarkeit: Montag - Freitag 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr  (sofern wir nicht unterwegs oder im Gespräch sind)

Persönliche Gespräche: nach vorhergehendem Kontakt